Emotionen waren im B2B-Marketing lange Zeit kein großes Thema. Einkäufer und Konstrukteure treffen ihre Entscheidungen rein rational, dachte man. Inzwischen ist klar: Auch Ingenieure lieben Geschichten und wollen eine Beziehung zu einer Marke aufbauen. Deshalb ist das sogenannte „Emotional branding“ einer der Trends im B2B-Marketing 2018. Die emotionale Ansprache der Zielgruppe ist im B2B-Bereich vor allem deshalb wichtig, weil sich hier viele Produkte ähneln und austauschbar sind. Den Kunden auf der Vernunftebene zu überzeugen, wird da immer schwieriger. Die Abgrenzung zum Wettbewerb muss also über Emotionen erfolgen. Die lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise erzeugen: Das können Beiträge der Mitarbeiter sein, die über ihre Sicht auf das Unternehmen berichten. Oder Inszenierungen, mit denen die Marke und ihre Produkte erlebbar gemacht werden
(z. B. auf Messen). Es lohnt sich, denn Studien zeigen: 85 Prozent der Entscheidungen werden unbewusst getroffen – auch im B2B-Bereich.